
Meine 3 Top-Empfehlungen um mit Lernspielen das Arbeitsgedächtnis zu trainieren
Biberbande ist ein schnelles Kartenspiel, das Spaß macht. Du brauchst dafür Glück, Taktik und ein gutes Gedächtnis. Jeder Spieler hat vier verdeckte Karten vor sich, aber davon darfst du dir nur zwei anschauen. Du musst geschickt tauschen, clever bluffen und dir gut merken, die Karten die anderen haben, um am Ende möglichst wenige Punkte zu haben. Macht unheimlich Spass, ist aber für das Gedächtnis auch sehr fordernd.
Biss 20 verknüpft Konzentration, Merkfähigkeit sowie Teamfähigkeit zu einem unterhaltsamen Kartenspiel für alle Altersgruppen. Die eigenwilligen Aufgaben beflügeln die Kreativität, während sie gleichzeitig ein packendes Spiel bieten. Das Spiel kann auch sehr gut im Unterricht eingesetzt werden und für Sprachen adaptiert werden.
In Deja Vu verschmelzen die Wirklichkeit und dein Gedächtnis: Vertraute Zeichen erscheinen immer wieder. Stand der Gegenstand wirklich schon hier? Dieses schnelle Spiel verlangt deine volle Konzentration, sehr schnelles Überlegen und die Fähigkeit, dir Dinge gut zu merken.
Was das Trainieren des Arbeitsgedächtnisses von Kindern so wertvoll macht
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Warum das Arbeitsgedächtnis für Kinder so wichtig ist
Das Arbeitsgedächtnis trainieren ist so etwas wie der Notizzettel im Kopf: Kinder halten Informationen kurz fest, verarbeiten sie und setzen sie direkt um. Ohne ein gut funktionierendes Arbeitsgedächtnis ist es schwer, Anweisungen zu folgen, Rechenaufgaben im Kopf zu lösen, gelesene Sätze zu verstehen oder beim Erzählen den roten Faden zu behalten.
Gerade im Schulalter zeigt sich, wie zentral das Arbeitsgedächtnis bei Kindern für den Lernerfolg ist. Es verbindet Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Denken und Handeln. Kinder müssen sich merken, was gesagt oder gezeigt wurde, die Informationen mit Vorwissen verknüpfen und gleichzeitig entscheiden, was sie als Nächstes tun. Wenn Kinder das Arbeitsgedächtnis trainieren, unterstützen sie damit nicht nur ein „Einzelfunktionsgebiet“, sondern eine Schlüsselkompetenz für Lernen insgesamt.
Ein gut entwickeltes Arbeitsgedächtnis hilft Kindern, strukturiert zu denken, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und Aufgaben Schritt für Schritt zu bewältigen. Ein geschwächtes oder überlastetes Arbeitsgedächtnis führt dagegen schnell zu Frust, Unkonzentriertheit und dem Gefühl, „ständig etwas zu vergessen“, obwohl die Kinder sich eigentlich Mühe geben.
Was bringt ein gutes Arbeitsgedächtnis im Alltag und in der Schule?
Im Alltag arbeitet das Arbeitsgedächtnis ständig im Hintergrund, oft ohne dass es bewusst auffällt. Einige typische Situationen:
Ein Kind hört eine dreiteilige Arbeitsanweisung („Nimm dein Heft, schreib das Datum hin und löse Nummer 3“) und setzt sie korrekt um.
Beim Lesen behält es den Anfang eines Satzes im Kopf, bis das Satzende kommt. Erst dann ergibt der Inhalt Sinn.
In Mathematik merkt sich ein Kind Zwischenergebnisse, während es weiterrechnet.
Beim Erzählen einer Geschichte behält es die Reihenfolge der Ereignisse im Überblick.
All das sind Beispiele für ein gutes Arbeitsgedächtnis aus dem Schulalltag. Auch ausserhalb der Schule ist das Arbeitsgedächtnis bei Kindern aktiv: beim Befolgen von Alltagsregeln, beim Nachkochen eines einfachen Rezepts, beim Merken von Wegbeschreibungen oder bei Spielen mit mehreren Regeln.
Das Arbeitsgedächtnis steuert also, welche Informationen kurzzeitig aktiv bleiben, damit Denken möglich wird. Es ist eng mit Aufmerksamkeit und Selbststeuerung verbunden und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Verhalten und Emotionen.
Arbeitsgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis: Wie hängt das zusammen?
Oft taucht die Frage auf: Arbeitsgedächtnis oder Kurzzeitgedächtnis – ist das dasselbe? Im Alltag werden die Begriffe häufig vermischt, es gibt aber einen Unterschied.
Das Kurzzeitgedächtnis speichert Informationen für sehr kurze Zeit, ohne sie stark zu verarbeiten, etwa eine Telefonnummer, die man sich kurz merkt, um sie zu wählen. Das Arbeitsgedächtnis geht einen Schritt weiter: Es hält Informationen nicht nur fest, sondern arbeitet mit ihnen.
Das Kurzzeitgedächtnis beim Arbeitsgedächtnis spielt also eine unterstützende Rolle: Informationen werden zunächst kurz gespeichert und dann im Arbeitsgedächtnis mit anderen Inhalten verknüpft, sortiert, umgeordnet oder mit Strategien bearbeitet.
Wenn man vom „Arbeitsgedächtnis bei Kinder“ spricht, meint man in der Regel genau diese Kombination aus kurzfristigem Speichern und aktivem Verarbeiten. Für den Schulalltag ist diese Unterscheidung wichtig: Es reicht nicht, wenn ein Kind etwas kurz hört, es muss die Information auch nutzen können, um Aufgaben zu lösen.
Schlechtes Arbeitsgedächtnis? Mögliche Ursachen und Auswirkungen
Ein schlechtes Arbeitsgedächtnis ist für Kinder oft unsichtbar, solange niemand genau hinschaut. Von aussen wirkt es dann so, als ob ein Kind „träumt“, „nicht zuhört“ oder „sich keine Mühe gibt“. Tatsächlich kann ein überlastetes Arbeitsgedächtnis der Grund sein.
Typische Anzeichen sind zum Beispiel:
- Kinder verlieren den Faden bei längeren Erklärungen oder Geschichten.
- Sie vergessen Teile von Arbeitsaufträgen.
- Sie brauchen mehr Zeit, um Aufgaben zu beginnen.
- Sie wirken schnell überfordert, wenn mehrere Informationen gleichzeitig kommen.
Ursachen für ein schlechtes Arbeitsgedächtnis bei Kindern können sehr unterschiedlich sein; individuelle Entwicklungsunterschiede, geringe Übung im Strukturieren von Informationen, Ablenkbarkeit, Stress, Schlafmangel oder auch neurologische Besonderheiten. Ein schlechtes Arbeitsgedächtnis ist also kein Fehler des Kindes, sondern ein Bereich, der Unterstützung und Training benötigt.
Wichtig: Spiele und Übungen können das Arbeitsgedächtnis entlasten und trainieren, ersetzen aber keine medizinische oder therapeutische Abklärung, wenn starke Auffälligkeiten vermutet werden. Für den pädagogischen Alltag sind jedoch gezielte Spielangebote eine sehr wirksame Unterstützung.
Auditives Arbeitsgedächtnis und visuelle Speicherprozesse
Das Arbeitsgedächtnis hat verschiedene „Kanäle“. Besonders wichtig sind:
das auditive Arbeitsgedächtnis, das gehört Informationen festhält (z. B. gesprochene Anweisungen, Zahlenfolgen, Wörter),
und der visuell-räumliche Bereich, der Bilder, Positionen und Wege speichert (z. B. Positionen auf einem Spielfeld, Reihenfolgen von Symbolen, Muster).
Kinder sind in diesen Bereichen oft unterschiedlich stark. Manche merken sich Gehörtes sehr gut, haben aber Mühe mit visuellen Reihenfolgen, bei anderen ist es genau umgekehrt. Wenn Sie das Arbeitsgedächtnis trainieren, sollten beide Kanäle berücksichtigt werden.
Spiele, bei denen Anweisungen nur mündlich gegeben werden, trainieren vor allem das auditive Arbeitsgedächtnis. Spiele mit Karten, Symbolfolgen, Bausteinreihen oder Mustern stärken eher das visuell-räumliche Arbeitsgedächtnis. Viele Spiele für das Arbeitsgedächtnis kombinieren beide Bereiche und fördern zusätzlich die Fähigkeit, sich bewusst Strategien zu überlegen (z. B. laut wiederholen, gruppieren, Bilder im Kopf machen).
Wie Spiele das Arbeitsgedächtnis bei Kindern trainieren
Spiele sind eine ideale Möglichkeit, das Arbeitsgedächtnis zu fördern, ohne Druck aufzubauen. Kinder haben das Gefühl zu spielen. Tatsächlich arbeiten sie aber intensiv an ihren Speicher- und Verarbeitungsprozessen.
Bei Spielen, die das Arbeitsgedächtnis trainieren werden bei Kindern typischerweise folgende Fähigkeiten angesprochen:
- Informationen über mehrere Sekunden oder Minuten hinweg behalten,
- Reihenfolgen merken (z. B. Karten, Bewegungen, Begriffe),
- mehrere Bedingungen gleichzeitig im Kopf behalten,
- Störreize ausblenden und beim Wesentlichen bleiben,
- Ergebnisse im Kopf berechnen oder vergleichen.
Spiele für Logik- oder Merkaufgaben, Kettenaufgaben („Ich packe meinen Koffer…“), Nachsprechspiele, Reihenfolgen-Merkspiele, komplexere Brettspiele mit mehreren Regeln oder kooperative Spiele mit Rollenverteilung beanspruchen das Arbeitsgedächtnis in unterschiedlichem Ausmass.
Wichtig ist, dass die Anforderungen leicht über dem aktuellen Niveau des Kindes liegen; genug herausfordernd, um zu üben, aber nicht so schwer, dass es sofort frustriert aufgibt. Über Varianten (weniger oder mehr Elemente, kürzere oder längere Reihen, visuelle statt nur auditive Vorgaben) lässt sich die Schwierigkeit fein dosieren und differenzieren.
Arbeitsgedächtnis im Unterricht und Zuhause entlasten
Neben gezieltem Training ist es wichtig, das Arbeitsgedächtnis im Alltag zu entlasten, damit Energie für Denken und Lernen übrig bleibt.
Im Unterricht helfen zum Beispiel:
- Arbeitsaufträge in Schritte gliedern,
- visuelle Hilfen (Tafel, Bildkarten, Symbole),
- Wiederholungen zentraler Informationen,
- kurze Zusammenfassungen („Was war jetzt wichtig?“).
Zuhause können Erwachsene unterstützen, indem sie:
- mehrteilige Anweisungen aufteilen,
- bei Bedarf freundlich wiederholen,
- Routinen schaffen (gleiche Abläufe erleichtern das Merken),
- Spiele nutzen, die das Arbeitsgedächtnis nebenbei trainieren.
Spiele aus der Kategorie „Arbeitsgedächtnis“ verbinden beide Aspekte: Sie trainieren gezielt und geben Kindern gleichzeitig Strategien an die Hand, mit denen sie im Alltag besser zurechtkommen.




